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Dow Jones Zyklen
Der
33-37 Jahre Zykus

Der in Graphik Nr.4 aufgezeigte 33-37 Jahres-Zyklus kann wiederum mit dem 69 und
70 Jahres-Zyklus in Verbindung gebracht werden, denn zwei dieser Zyklen 2x ca.35
Jahre (im Schnitt) passen genau in den größeren 69-70-Jahres-Zyklus. Der
nachfolgende Chart von Steven J. Williams von CyclePro-Analysis beinhaltet noch
einen weiteren, sehr wichtigen Faktor. Die Inflation
wurde hier herausgerechnet. Dadurch
entsteht ein weitaus anderes Bild als in Graphik Nr.3. Man kann jetzt sehr gut
einen 33-37-Jahres-Zyklus erkennen. Steven Williams kann die Zyklen durch die
mit einbezogene Inflation etwas anders und genauer aufzeigen und rechnet von
"High to High" und "Low to Low". Die Einbrüche nach dem High können wie im 70
Jahres-Zyklus aus Teil 2 trotzdem mit eingeplant werden. Der Zyklus von Steven
J. Williams ist für mich der überzeugendste. Wichtig zu verstehen ist noch
folgende Tatsache: Ausgehend vom High des
Zyklus folgt eine ca. 18 Jahre dauernde Zeitphase, in der mit Aktien kein Geld
verdient werden kann, wenn man die jährliche Inflationsrate mit einberechnet.
Die zweiten 18 Jahre des Zyklus, also vom Low zum High, sind hervorragende
Zeiten für Langfristanleger.
Verhaltensweisen des Zyklus
zusammengefasst:
1.)
Dauer 33-37 Jahre von "Low to Low" oder "High to High"
2.) Inflationsbereinigt ist vom
High des Zyklus bis zum Low ca. 18 Jahre später mit einer schlechten
Kursentwicklung zu rechnen.
3.) Die Phase Low to High ist
hingegen eine ca. 18-jährige Zeitspanne, in der Langfristanleger bestens an den
Aktienmärkten aufgehoben sind.
Stand Juni 2004:
Im 33-37-Jahres-Zyklus sind wir seit März 2000 in der zweiten Hälfte. Keine gute
Zeit für Langfristanleger. Wir müssen unter Einbezug der jährlichen Inflation
damit rechnen, dass bis ca. zum Jahre 2018 eine eher schwierige Zeit für Aktien
vorherrscht.
TIPP 1:
Da die nächsten Jahre keine gute Zeit für Langfristanleger ist, sollte man sich
an den nächst kürzeren 4-Zyklus (wird später besprochen) halten und versuchen,
diesen optimal auszunutzen.
TIPP 2:
Niedrig kapitalisierte Aktien (Small Caps) konnten nach dem Crash 1929/1932 von
1932-1946 einen Gewinn von 1942% verbuchen, gut kapitalisierte Werte (Blue
Chips) hingegen nur 324%. Der TecDax sollte nach seinen 97% Verlust also wieder
unter die Lupe genommen werden. Siehe auch Graphik Nr. 5 aus dem Buch von Harry
S. Dent "Börsentrends erkennen".

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