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Dow Jones Zyklen
Der
70-Jahre Aktien- und Wirtschaftszyklus

Dieser Zyklus, den ich in einem Internetforum gefunden habe (ich denke er ist
von www.elliotwave.com ), scheint (siehe
Graphik oben) folgendes Verhalten zu haben:
Zum Ende des Zyklus ist die Gefahr einer wirtschaftlichen Depression sehr groß
und es muss mit starken Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten gerechnet werden.
Zum Beispiel verlor der Dow Jones von 1929 bis 1932 am Ende des Zyklus 90%, und
von März 2000 bis Ende Oktober 2002 bzw. Mitte März 2003 verloren die meisten
internationalen Aktienindices über 50% in der Spitze. Hier stand der Nasdaq mit
minus 78% in der vordersten Reihe (siehe Graphik 2 Seite 4), noch schlimmer
erwischte es aber den Neuen Markt mit über 95% Verlust gegenüber dem Alltime
High im März 2000. In beiden Fällen (1929-1932 und 2000-2003) dauerte die Baisse
am Ende des Zyklus also ungefähr 3 Jahre. Zwar gibt es auch während der
restlichen Zeit des 70-Jahre-Zyklus Phasen, in denen größere Kursverluste
stattfinden, die markantesten sind jedoch, auf diesen Zyklus bezogen, am Ende zu
erwarten. Die meiste Zeit des Zyklus kann aus einem großen Blickwinkel als "bullish"
bezeichnet werden (70-95% der Zeit) (siehe auch Graphik oben). Eine Depression
fand bisher zwar nicht statt, im Jahre 2001 hatten wir jedoch eine kleine
Rezession.
Verhaltensweisen des Zyklus
zusammengefasst:
1.) 70-95% der Zeit ist der
Zyklus im großen Blick "bullish". Nach ca. 2/3 der Zykluszeit sollte man jedoch
auf Warnhinweise achten und extrem überkaufte Zustände (Blasen) zu Verkäufen
nutzen.
2.) 5-30% der Zeit ist der
Zyklus im großen Blick "bearish", wobei die Endphase des Zyklus am
gefährlichsten ist. Hier muss mit großen Bearmärkten gerechnet werden. Der
Einbruch an den Aktienmärkten kann hier mehrere Jahre dauern und zwischen 50-90%
betragen. Wir haben es ja gerade live erlebt.
3.) Einhergehend mit dem
Zykluswechsel kann es zu wirtschaftlichen Depressionen kommen (Siehe auch
Graphik Seite 3 oben)
Stand Juni 2004:
Nachdem gerade der Nasdaq, der Dax und der Neue Markt bis Oktober 2002 bzw. März
2003 über 70% korrigiert haben, sollte man, bezogen auf diesen Zyklus, nicht
mehr allzu viel Gewicht auf einen weiteren Verfall der Aktienkurse geben. Es
muss damit gerechnet werden, dass die Hauptkorrektur (auf diesen Zyklus bezogen)
im Oktober 2002 bzw. März 2003 beendet wurde. Der Vergleich in den auf der
folgenden Seite dargestellten Graphiken (Nr.1+2) ist noch die wahrscheinlichste
Variante für einen weiteren Verlauf der Börsen, speziell für den Nasdaq. Beim
Nasdaq hätten wir in den nächsten 2 Jahren noch über 50% Gewinnpotenzial und
bestimmt bis zu 100% Gewinnpotenzial beim TecDax (ehemals Nemax 50). Der S+P 500
hat mit 50% Kursverlust von seinem 2000er Hoch eine starke Korrektur erfahren,
die ebenfalls für einen Abschluss des Zyklus stehen könnte. Lediglich der Dow
Jones hat hier eine Ausnahme gemacht: Mit 35-40% Kursverlust in der Spitze hat
der Index am wenigsten konsolidiert. Da alle Märkte seit Oktober 2002 bzw. dem
Märztief 2003 jedoch schon zwischen ca. 25 und 90% zulegen konnten, ist nun
wieder etwas Vorsicht angebracht und momentan befinden wir uns in der
Konsolidierungsphase der Aufwärtsbewegung von März 2003 bis März 2004. Wie der
Graphik auf Seite 3 zu entnehmen ist, hat der 70-Jahre-Zyklus eine Toleranz bis
zum Jahre 2005. Bis dahin muss man noch mit Überraschungen rechnen. Gerade
deshalb sollte man generell überkaufte Zustände auf Wochen- und Monatsbasis eher
zu Gewinnmitnahmen nutzen und nicht zu früh in eine Euphorie verfallen. Die
Graphiken auf der nächsten Seite hatten wir übrigens schon im Jahr 2003
ausgearbeitet. Der 70-Jahre-Zyklus dürfte uns in späteren Jahren (besonders ab
2018-2020) "bullishen" Rückenwind geben, eine Crashphase wie 1929-1932 und
2000-2003 wird jedoch keiner mehr von uns erleben, da sie erst wieder ca. im
Jahre 2070 stattfinden wird.


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